Neuromuskuläre Stimulationstherapie

"Leben ohne Rhythmus existiert nicht." (Albert Einstein)

Alles Leben folgt einem Rhythmus. Die Ordnungsgesetze der Erde folgen einem Rhythmus. Alle Organe verfügen über eigene Aktivitätsrhythmen. Und jede einzelne Zelle eines Organismus schwingt in einem bestimmten Rhythmus. Und zwar solange sie lebt.

 

Damit Zellen physiologisch schwingen können, müssen sie gut ernährt und von Stoffwechselabfallprodukten befreit werden. Dies geschieht durch die Flüssigkeit, die so genannte Extrazelluläre Matrix (EZM), die sie umgibt.

 

Der Zustand der EZM ist dabei ganz entscheidend. Im gesunden Zustand ist diese flüssig. Durch äußere Störfaktoren, z. B. Störungen des Säure-Basen-Haushalts, Aufnahme von Umweltgiften, etc. verliert die EZM immer mehr ihre Durchlässigkeit und dickt ein. Dies führt zu Staus in den Versorgungs- und Entsorgungsstrecken und damit zu ungenügender Versorgung der Zellen. Hält dieser Zustand länger an, wird der Körper krank. Strukturelle Veränderungen in allen Geweben, zum Beispiel des Muskel-/Sehnenapparates sind die Folge.

 

Rhythmen werden in der Schulmedizin vorwiegend zur Diagnostik eingesetzt. Die Anzahl Herzschläge, Hirnströme oder Atemzüge pro Minute geben Auskunft darüber, ob ein Organismus gesund oder krank ist. Das heißt, der Verlust der rhythmischen Ordnung ist immer als erstes Anzeichen einer möglichen Krankheit anzusehen.

 

Im Rahmen der neuromuskulären Stimulationstherapie können die Rhythmen aber auch zur Therapie eingesetzt werden. Mittels mechanischer Schwingungen die mit dem NeuroStim-Gerät in einer bestimmten Frequenz von außen in den Organismus eingebracht werden, kann eine Verbesserung der Matrix und damit eine Optimierung der Transitstrecke für Zellbotenstoffe und Stoffwechselendprodukte erreicht werden. Die Verbesserung der EZM führt zur verbesserten Zellernährung und damit zu einer Verbesserung des Muskel- Gelenkzusammenspiels. Die zellbiologische Regulation des Körpers wird begünstigt.

 

Die Neuromuskuläre Stimulationstherapie kann man sowohl zur präventiv zur Gesundheitsförderung als auch zur Rehabilitation einsetzen.

 

Mögliche Indikationen:

  • Akute und Chronische Erkrankungen/Schmerzen des Muskel- Sehnen-Apparates bzw. der Faszien und des Bindegewebes, z. B.:
    • Muskelprobleme durch Sportverletzungen
    • Muskelatrophien (Muskelschwund)
    • Myopathien (Muskelentzündungen)
    • Sehnen- und Bänderverletzungen
    • Tendinitis
    • Wirbelsäulenmobilisation
    • Diskopathien
    • Triggerpunkt-Behandlungen
    • Hämatome
    • Kolik im Frühstadium
    • Neuralgien
    • Narben
    • Kontrakturen 

Oder eben:

  • Präventiv zur Gesundheitsförderung und Wellness
  • Aktivierung des zellbiologischen Regulation
  • Warm Up und Cool Down 

 

Weitere Informationen zur Neuromuskulären Stimulationstherapie und zum Ablauf der Behandlung erläutere ich Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Bildquelle: www.overo.de
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